Titelverteidiger Monnin dominiert

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Titelverteidiger Monnin dominiert

mrg 18.05.2018
19.05.2018: Das Match Race Germany hat am Freitag einen der segelintensivsten Tage in seiner 21-jährigen Geschichte erlebt: Von 9 bis fast 18 Uhr konnten Wettfahrtleiter Rudi Magg und sein Team vom Yacht-Club Langenargen die 12 Teams aus 9 Ländern beim Deutschen Grand Prix der Match Race Super League ununterbrochen in ihre Vorrunden-Duelle schicken.

So kamen in sommerlichen Segelbedingungen 10 Durchgänge mit 30 packenden Matches zustande. Vor den noch ausstehenden 24 Vorrunden-Begegnungen dominieren Skipper Eric Monnin und sein Albert Riele Swiss Match Race Team das Zwischenklassement mit 7:1 Siegen.

Nur in einem Rennen musste sich das segelnde Schweizer Matchrace-Uhrwerk seinen Gegnern beugen. Karol Jablonski und sein Jablonski Racing Team – am Freitagmorgen noch mit 0:4-Bilanz und dem Rücken zur Wand – hatten danach eine gelungene Aufholjagd gestartet und ihren erfolgreichen Tag mit dem überzeugenden Sieg gegen die Eidgenossen und ausgeglichenem 4:4-Konto beendet. „Es fängt an zu laufen“, so der ehemalige America’s-Cup-Halbfinalist, Matchrace-Weltmeister und zwölfmalige Eissegel-Weltmeister Jablonski, „wir finden in unseren Rhythmus und der Sieg über Eric hat uns natürlich viel Selbstbewusstsein gegeben.“

Als Wendepunkt in der Vorrunde bezeichnete der 56-jährige Jablonski sein viertes Duell gegen das Jablkowski Sailing Team um den erst 24 Jahre alten polnischen Landsmann Szymon Jablkowski. In diesem Duell hatte Jablonskis Crew zwei Penalties kassiert und war in deren Folge disqualifiziert worden. Jablkowskis Quintett gewann das Rennen nach aufregendem Schlagabtausch am Ende kampflos. Der junge Steuermann sagte nach diesem Matchrace-Feuerwerk in der Pressekonferenz: „Das Match gegen Karol war ziemlich sicher das größte Abenteuer meines Lebens.“ Jablonski, der mit den Schiedsrichter-Entscheidungen gegen sich haderte, sie aber akzeptierte, erzählte später: „Die Penalties haben uns noch mehr motiviert. Wir wussten, dass beim Stand von 0:4 jedes weitere Duell für uns ein Endspiel sein würde. Morgen wird noch ein sehr wichtiger Tag für uns sein.“

Als zweibeste Crew im Zwischenklassement konnten der Hamburger Skipper Max Gurgel und sein Team Vmax Yachting mit der bisherigen Bilanz und 5:1 Siegen mehr als zufrieden sein. „Es war ein guter Tag für uns, mein Team hat eine sehr gute Leistung gebracht. Wir haben gute Manöver gefahren, die Strategie hat gestimmt“, lobte der 32-jährige Physiker seine Mannschaft. Ein weiteres Ausrufezeichen hatten Max Gurgel und seine vier Mitstreiter hinter ihre fast makellose Leistung mit dem Sieg über den Österreicher Max Trippolt und dessen Team Segelmanufactur Trippolt gesetzt, die ihrerseits mit bislang ausgeglichener Bilanz von 3:3 am Samstag um den Einzug ins Viertelfinale kämpfen müssen. Mit jeweils vier Siegen starten Lukasz Wosinks und sein Buzz Sailing Team, Maxime Mesnils französisches Match in Black by Normandy Elite Team, Dejan Presens slovenisches Lumba Match Race Team und Comeback-König Karol Jablonski und sein Jablonski Racing Team in den Vorrunden-Endspurt. Die Duelle beginnen am Samstag um 9 Uhr. Wettfahrtleiter Rudi Magg hofft auf ähnlich gute Segelbedingungen wie heute: „Schönwetterwind aus West!“ Foto: © Christof Grandl/MRG.

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